Pflege-Versicherung

Wer jung ist, denkt nicht gern als Alter. Für das Alter vorzusorgen, um den Lebensstandard zu halten, ist eine Sache, aber die Risiken einer möglichen Pflegebedürftigkeit abzusichern, eine ganz andere.

Die durchschnittliche Lebenserwartung wird immer höher. Damit verbunden steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu werden.
Wenn ein Elternteil oder der Partner pflegebedürftig wird, ist die mentale Belastung der Angehörigen groß. Und dann kommt auch noch die zusätzliche finanzielle Belastung hinzu, so dass die Lebensqualität der Angehörigen möglicherweise stark eingeschränkt wird. Das muss nicht sein. Abhilfe schaffen hier eine Pflegetagegeld-Versicherung oder eine Pflegerenten-Versicherung. Welches für Sie die richtige Lösung ist, lässt sich in einem persönlichen Gespräch klären.

Das neue Pflegestärkungsgesetz

Seit dem 01.01.2017 ist das neue Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Was hat sich geändert? Und was für Auswirkungen hat das?

Bisher gab es 3 Pflegestufen sowie die „eingeschränkte Alltagskompetenz“ bei kognitiven Einschränkungen (z. B. Demenz). Nun wird die Pflegebedürftigkeit in 5 Pflegegrade unterteilt. Das bedeutet konkret:
  • Geistig Erkrankte erhalten höhere Leistungen, körperlich erkrankte Pflegebedürftige stellen sich nahezu gleich.
  • Voraussetzungen für einen Pflegegrad sind schneller erfüllt als im bisherigen System (PS I -III), hierdurch wird sich auch die durchschnittliche Pflegedauer erhöhen.
  • Pflegebedürftige steigen schneller in den Pflegegraden
Vorteil: Mehr Menschen kommen in die Pflege und werden in höheren Pflegegraden sein.
Nachteil: Höhere Kosten, weil leichterer Zugang zu den jeweiligen höheren Pflegegraden.

Aus der nachstehenden Tabelle können Sie die zukünftigen Leistungen der Pflegeversicherung entnehmen:

Pflegetabelle 1
Quelle: Statistisches Bundesamt: Pflegestatistik 2013, Stand März 2015 sowie Datenreport 2016, Bundesministerium für Gesundheit 2016

Betrachtet man die Kosten, die durch die stationäre Pflege entstehen und zieht die Erstattung aus der Pflegeversicherung ab, bleiben immens hohe Kosten für den zu Pflegenden bzw. dessen Angehörige übrig. Dies verdeutlicht die nachstehende Tabelle:

Durchschnittliche Kosten stationärer Pflege

Pflegetabelle 2
Quelle: Statistisches Bundesamt: Pflegestatistik 2013, Stand März 2015 sowie Datenreport 2016, Bundesministerium für Gesundheit 2016

Seit 1995 haben sich Pflegekosten bis heute mehr als verdoppelt. Von durchschnittlich EUR 1.790 (ca. DM 3.500) auf EUR 3.730. Der Zuschuss der Pflegeversicherung hat sich leider kaum erhöht. Von EUR 1.432 (DM 2.800) auf EUR 2.005. Das bedeutet konkret, dass der Eigenanteil von EUR 358 (DM 700) auf EUR 1.725 gestiegen ist. Damit der Pflegefall nicht zu einem finanziellen Fiasko wird, ist eine Pflegezusatz-Versicherung mittlerweile ein Muss.

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